Ihre Browserversion ist veraltet. Wir empfehlen, Ihren Browser auf die neueste Version zu aktualisieren.

"ANTON"

*24.05.1999 - 20.03.2013

 

Wir mussten leider am 20.03.2013 unsere kleine Japanerin gehen lassen.

Wir durften fast 2 Jahre mit dieser tollen Hündin verbringen und hätten gerne noch etwas mehr Zeit mit ihr verbracht. Anton wurde fast 14 Jahre alt und wurde wegen eines Blasentumors erlöst.

Das Leben ist ein Licht im Winde. (jap.Sprichwort)

 

Nun bist du die Sonne, die für uns scheint, 
Und du bist der Regen, der mit uns weint 
Du bist der Donner, der mit uns grollt 
Und bitte, sei auch der Blitz, den niemand wollt'

Du bist der Eiskristall, der warnt und blinkt 
Und auch die weiße Wolke, die von oben winkt 
Du bist der lachende Stern, der über uns wacht 
Sowie der zwitschernde Vogel, der uns Hoffnung macht

 

Noch stehen wir ganz traurig da 
Doch wissen wir, du bist nicht fort – du bleibst ganz nah 
In einer besseren Welt am Ende des bunt schillernden Regenbogens 
genau dort werden wir uns wiedersehen!

(Autor unbekannt )

...der Himmel hat einen Engel mehr

Anton im Alter von 13 Jahren

 

 

Update: 25.09.2011

Anton in Rheinhessen...Sie ist angekommen!

Ich habe den Eindruck, dass es unserer Anton sehr gut in Nieder-Wiesen gefällt. Sie macht keinerlei Probleme und ist eine ganz liebe Maus. Sie hat jetzt mal ganz kräfig abgehaart - was man aber bei der Masse Fell nicht sieht - und geht sehr gerne mit uns Gassi;-)

 

 
     

 

Update: 23.07.2011

Anton geht es sehr gut und sie hat sich bestens bei meiner Mutter eingelebt. Die 2 Damen sind sehr glücklich miteinander und das Zusammenleben funktioniert ohne größere Probleme.Beim Kämmen und massieren stellte ich allerdings einen Knoten fest und stellte sie unserem Tierarzt zur Kontrolle vor. Nach sehr gründlicher Untersuchung und Punktion wurde ein gutartiges Lipome festgestellt und uns ein sehr guter Gesundheitszustand von Anton bestätigt.

Wir waren alle sehr glücklich und erleichtert über dieses Ergebnis.....weitere Bilder folgen in Kürze!

Die Geschichte zu Anton und wie sie nach Rheinhessen kam:

Eine Odyssee mit Happy-End!

Im Herbst 2010, lange vor der furchtbaren Katastrophe in Japan, bekamen die Tierschutzbeauftragten vom SSCD eine ungewöhnliche Hilfsanfrage. Eine Japanerin, die schon lange in Deutschland lebt, suchte eine neue Familie oder eine Pflegestelle für die Sheltiehündin ihrer Eltern. Das Ungewöhnliche daran: Die Hündin lebte bei den Eltern in Japan. 
Die Besitzer mussten in Tokio umziehen und konnten ihre Hündin leider nicht mitnehmen und auch dort nicht vermitteln. Anton, die für eine Hündin 1999 diesen ungewöhnlichen Namen nach einer Sumo Ringerin bekam, war ihren Besitzern so viel Wert, dass diese die kompletten Kosten und auch die Organisation des Fluges nach Deutschland übernahmen. Am 19. März, kurz nach dem schweren Erdbeben in Japan, traf Sheltiehündin „Anton“ planmäßig am Düsseldorfer Flughafen ein und wurde dort von ihrem zukünftigen Frauchen in Empfang genommen. Allerdings gestaltete sich das Zusammenleben mit Anton aus Japan und ihrer deutschen Familie etwas schwieriger als gedacht und Anton musste im Mai kurzfristig wieder umziehen. Glücklicherweise erklärte sich Valerie Hennauer „Rainbow Dragon Shelties“ sofort bereit die alte Hundedamen abzuholen und ihr eine neue Bleibe auf Zeit zu bieten. Dort stellte sich dann schnell heraus, dass Anton´s Zähne in einem miserablen Zustand waren und sofort saniert werden mussten. Valerie nahm die Sache in die Hand und Anton konnte nach einer OP bald wieder mit schönen Zähnen „glänzen“. Die alte Hündin kam allerdings mit dem recht jungen Rudel nicht so zu Rande und es wurde ein endgültiges Zuhause ohne Treppen und mit möglichst viel Ruhe in verschiedenen Internetplattformen wie 1.SSCD e.V. und graue Schnauzen gesucht.

Wir hätten gerne Anton vorher schon in Pflege genommen, aber das war uns durch die familiäre Situation nicht möglich. Als meine Oma im Alter von 94 Jahren und nach intensiver Pflege Ende Mai verstarb, machte ich mit Valerie „über den kurzen Dienstweg“ einen Besuchstermin am 09.06.11 bei meiner Mutter zuhause aus, um ein beiderseitiges „beschnuppern“ zu ermöglichen. Bei sehr netten Sheltiegesprächen und mehreren Tassen Tee fühlte sich dann auch gleich Anton so wohl, dass sie „bei Muttern“ auf die Couch hüpfte.

 

 

1. Bild von Anton auf der Couch

 

Sie kam, sah und siegte und Valerie konnte ohne Anton im Gepäck ihre Heimreise wieder antreten.

Seitdem sind meine Mutter und Anton ein Dreamteam und sie verstehen sich auch ohne Deutsch-Japan Sprachkenntnisse. Ob Anton überhaupt hört, ist noch die Frage - aber sie ist für ihre 12 Jahre in einem sehr gepflegten und gesundheitlich gutem Zustand!


Mittlerweile ist sie soweit "aufgetaut" das sie mit meiner Mutter "frühstücken" will und auch schon mit ihr spielt! Meine Mutter wird auch keine Begleithundeprüfung von ihr verlangen und sie darf einfach "nur Hund" sein! Wir bieten ihr ein barrierefreies und ruhiges Sheltieleben als Einzelhund in einem kleinen Haus mit Hof und im Gegenzug bereichert Anton mit ihrer Anwesenheit das Leben meiner Mutter und bringt sie auf andere Gedanken. Wir besuchen Anton regelmäßig und sie hat auch keinerlei Probleme mit dem „Rheinhessen-Rudel“.

So soll es sein und wir hoffen, dass wir noch viele lange Jahre Freude mit Anton „in Rheinhessen“ haben.

 

Anton mit Ani

 

Liebe Grüße an alle Sheltiefreunde

Gabriele Schöne mit den Shelties von Rheinhessen

und Erdmute Schäfer mit Anton

 

Eine kleine Anmerkung habe ich aber noch….

Jedem, der einen solchen Sheltie in Obhut nimmt, muss klar sein, dass das ein oder andere Problemchen mit Nothunden auftreten kann. Bei Jary war es die sehr schlechte Haltung im Vorfeld, die Tanja mit viel Liebe und ihrem Rudel vom Schafhügel therapieren konnte und auch ihn erfolgreich in eine liebe Familie vermitteln hat. Bei Anton sind es Verständigungsschwierigkeiten und das Alter auf das man sich einlassen musste. Auf alle Fälle wird man aber von den Shelties sehr für seine Mühe belohnt und man bekommt ein Vielfaches der Liebe von ihnen wieder zurück.

Da durch diesen Einzug von Anton eine Pflegestelle in einen Dauerplatz verwandelt wurde, kann sich jeder gerne melden, der mal einem „Notsheltie“ eine Bleibe bieten könnte.

 

weitere Bilder von Anton